Schals und Tücher



Schals und Tücher – Bindungen, die Sie eingehen sollten

Beim Kauf von Schals und Tüchern sollten Sie nicht nur auf den wärmenden Zweck dieser nützlichen Kleidungsstücke schielen. Fast jeder Schal und jedes Tuch wird sie wärmen. Viel wichtiger ist es daher, möglichst im Voraus zu planen, zu welchem Mantel oder allgemeiner, zu welchem Outfit sie dieses unverzichtbare Accessoire gerne tragen möchten.

Ein klassisches Business-Outfit ergänzen Sie beispielsweise am besten mit feinen Tüchern oder Schals. Tragen Sie hingegen einen Parka oder eine Collegejacke passt ein schicker Wollschal besser. Selbstverständlich sollte dieser dann nicht kratzen. Bei einfachen Baumwoll-Schals sollten Sie deshalb immer darauf achten, dass dem Material zumindest zum Teil Kunstfasern beigemischt sind.

Im Winter unverzichtbar, im Sommer trendy – Schals und Tücher

Bislang hat noch jede Generation den modischen Wert von Schals und Tücher für sich neu entdeckt. Sie schützen an den kalten Tagen des Jahres Hals und Nacken effektiv vor Wind und Kälte. Selbst Schal-Muffel greifen spätestens dann zu einem Schal oder Tuch, sobald eine Erkältung im Anflug ist. Doch sind gerade auch Tücher im Sommer längst zu einem unverzichtbaren Accessoire geworden.

Frauen wie Männer setzen auf diese „kleinen Zauberer“. Wie mit kaum einem anderen Kleidungsstück können Sie mit Schals und Tücher ihr Outfit quasi im Handumdrehen verändern. Da es unendlich viele Arten und Weisen gibt, sie zu binden – als Classic Drape, Toss, Infinity, als Loop usw. – ergeben sich durch sie auch immer wieder neue und frische Looks, mit denen Sie sich und andere überraschen können. Sie werden kein zweites Kleidungsstück finden, dass ihr Outfit mit einer vergleichbaren Farbenvielfalt und Formbarkeit bereichert. Genau aus diesem Grund sprechen Modekenner bei Schals und Tüchern auch nicht von Accessoires, sondern von „Basics“, die zu jeder ausgewählten Garderobe dazugehören.

Kleine Kulturgeschichte der Schals und Tücher

Heute kaum noch vorstellbar: doch über Jahrhunderte hinweg spielten Schals in Europa keine Rolle. Als Erfinder des Schals gelten die Bewohner von Kaschmir. Sie trugen viereckige Tücher, die über Kopf und Schulter geworfen wurden und natürlich – der Region entsprechend – aus feiner Kaschmirwolle gewoben waren. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts verbreiteten Händler diese Schals in Europa. Nach und nach kamen auch andere Materialien wie Seide zum Zuge. Der Ausdruck „gut betucht sein“, dürfte auf diese Zeit zurückgehen. Schließlich konnten sich Schals und Tücher noch über lange Zeit hinweg nur sehr reiche Menschen leisten. Diese trugen im 18. Jahrhundert sogar überwiegend Schals. Erst im 19. Jahrhundert kam der Mantel auf und löste den Schal damit als wärmenden Umhang ab.

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