Europatag - gelungener Anlass für den Fokus auf die europäische Fashionwelt

Veröffentlicht am 08.05.2018
Europatag - gelungener Anlass für den Fokus auf die europäische Fashionwelt
Europatag am 9. Mai: Feiern wir das faire & grenzenlose Shopping! (© terovesalainen / Fotolia)

Europatag - gelungener Anlass für den Fokus auf die europäische Fashionwelt

Der Europatag erinnert an ein Ereignis, das den Weg zur Europäischen Union ebnete. Dabei spielte die Solidarität ebenso eine Rolle wie der grenzüberschreitende Handel mit Produkten. Der 9. Mai ist deshalb für Modefans inspirierend. Er lädt dazu ein, einen Blick auf die Kollektionen der Nachbarländer zu werfen. Dabei lernen Sie ganz nebenbei eine Möglichkeit kennen, sich schick und fair zu kleiden.

EU-weites Shoppingvergnügen dank Robert Schuman

Inzwischen ist die Europäische Union so zusammengewachsen, dass sich jüngere Generationen die begrenzte Realität von früher kaum vorstellen können. An den Schlagbäumen begutachteten die Grenzbeamten nicht nur akribisch den Pass, bevor die Reise weiterging. Alles wurde separat gehandhabt, was die Wirtschaft in vieler Hinsicht ausbremste. Dementsprechend revolutionär war es, als Robert Schuman eine Idee des französischen Unternehmers Jean Monnet aufgriff: Bei einer Rede in Paris schlug er vor, in einigen Wirtschaftsbereichen über die Grenzen hinaus an einem Strang zu ziehen.

Der Gedanke fruchtete und die sogenannte Schuman-Erklärung am 9. Mai 1950 ging in die Geschichte ein. Denn sie war das Fundament dafür, dass sich schrittweise die EU herausbildete. Um an die Wurzeln der heutigen Gemeinschaft vieler Länder zu erinnern, wurde 1985 der Gedenktag etabliert. Dieser ist nicht nur geschichtlich interessant und sorgt für einige spannende Events in den Veranstaltungskalendern der Citys. Der Europatag kann Sie dazu veranlassen, die Vorteile der Union beim Shopping auszuschöpfen.

Faire Kleidung aus Europa

Dem französischen Außenminister ging es damals um eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl, die für die Länder ebenso vorteilhaft war wie für dort beheimatete Unternehmen. Seither wurden viele weitere solidarische Ideen rund um die Industrie und den Handel etabliert, von denen bis heute die Betriebe ebenso profitieren wie die Konsumenten. Selbstverständlich kann Sie der Europatag dazu inspirieren, europäische Mode zu bevorzugen und dadurch den Fortbestand der Textilunternehmen inklusive der Arbeitsplätze zu sichern. Aber die Vorteile, die sich für die Fashionfans ergeben, reichen deutlich darüber hinaus: Es ist unglaublich einfach, sich für faire Kleidung zu entscheiden, die gleichzeitig sehr schick ist.

Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, dass die stylishen Shirts, Jeans, Jacken oder Accessoires in vielen Ländern unter zweifelhaften Bedingungen entstehen. Niedrige Löhne, endlose Arbeitstage und mangelhafte Sicherheitsstandards nehmen den Beschäftigten jegliche Freude am Leben. Es ist gut nachvollziehbar, wenn Sie derartige Geschäftspraktiken nicht fördern möchten. Der Europatag signalisiert Ihnen, dass die Alternative tatsächlich zum Greifen nahe ist. Beispielsweise in Frankreich oder Italien werden tolle Kollektionen hergestellt, bei denen die vergleichsweise strengen EU-Regeln gelten. So scheint gesichert, dass die Mode fair produziert wird. Gleiches trifft auf andere Qualitätsmaßstäbe wie die Verwendung von bedenklichen Schadstoffen bei der Herstellung zu. Auch für uns bei PBezler ist dies eine Herzensangelegenheit: Unsere Kollektionen werden in der EU gefertigt, hauptsächlich in Frankreich und Italien.

Hochwertige Designideen mit historischer Vita

Wer über das Interesse am fairen Einkaufen bei der Mode aus Europa landet, ist meist positiv überrascht. Denn durch das reflektierte Shopping geraten begehrenswerte Kollektionen ins Visier. Die überzeugende Ästhetik ist kein Zufall: Schon vor einer gefühlten Ewigkeit war die Garderobe weltweit wegweisend, die von den Mannequins auf den Pariser oder Mailänder Laufstegen präsentiert wurde. Nicht nur das Design kam gut an. Die europäische Textilbranche wurde stets mit einer hohen Qualität verbunden.

Italien ist für eine Damenmode und Herrenbekleidung bekannt, die elegant, modern und individuell ist. Besonders ansprechend ist die Kinderkleidung und Babyausstattung aus den europäischen Nachbarländern. Insbesondere die italienischen und französischen Designer entwerfen kleine Outfits, die entzückend kindgerecht und trotzdem nicht zu niedlich sind. Vielmehr präsentiert sich der Nachwuchs in der Kindermode aus Europa ungewöhnlich stylish.

Europäische Mode zugunsten der Nachhaltigkeit

Für Kleidung aus der EU sprechen nicht nur die fairen Arbeitsbedingungen und das stilvolle Design. Von der Entscheidung profitiert auch die Umwelt. Schließlich verkürzen sich die Transportwege im Vergleich zu anderen Herkunftsländern deutlich. Es gibt übrigens gegensätzliche Standpunkte dazu, ob natürliche Garne ökologisch sinnvoller sind als synthetische Materialien. Wer seine Outfits bewusst auswählen möchte, muss sich damit nicht unbedingt auseinandersetzen. Dass Naturgarne wie Baumwolle atmungsaktiv und vor allem für die Sommermode vorteilhaft sind, erschließt sich ohne einen Gedanken an die Umwelt. Synthetische Komponenten ermöglichen es beispielsweise, dass die Jeans elastisch ist, sich bequem der Figur anpasst und gerne getragen wird.

Dieser Aspekt ist durchaus wichtig. Denn es wäre logischerweise eine Ressourcenverschwendung, wenn die unkomfortablen Kleidungsstücke im Schrank verstauben und eines Tages ungenutzt ausgemustert werden. Bei Accessoires wie Taschen oder Rucksäcken entfalten synthetische Materialien ebenfalls ihre Vorzüge. Sie sind in der Regel strapazierfähig, wasserabweisend und bringen weitere bedeutende Eigenschaften für die Funktionalität mit. Die Entscheidung für Synthetik wirkt sich in diesen Fällen positiv auf die Qualität und die Lebensdauer der Produkte aus. So können Sie die bewährten Lieblingsstücke länger nutzen, was wiederum nachhaltig und für die Umwelt vorteilhaft ist.

Gedenktag mit Link zur europäischen Modehochburg

Als die Staats- und Regierungschefs im Jahr 1985 den Europatag ins Leben riefen, ging es vorwiegend um eine Hommage an die zukunftsorientierte Schuman-Erklärung. Mit dem erhellenden Charakter fürs faire Fashion-Shopping haben die Politiker vermutlich nicht gerechnet, obwohl sie sich bei der Konferenz gewissermaßen an der Quelle befanden. Denn das Treffen fand in der Modemetropole Mailand statt, die zu den Traumreisezielen vieler Fashionistas zählt.

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