Sonnenbrillen



Worauf Sie bei Kauf von Sonnenbrillen achten sollten

Was eint Hollywood-Größen, berühmte Musiker und Sportler auf aller Welt? Sie alle tragen zumindest gelegentlich Sonnenbrillen. Wie kein zweites Accessoire haben diese Brillen eben so etwas wie eine eingebaute Coolness-Garantie. Unsere Augen sind verdeckt, wir wirken dadurch undurchschaubar und geheimnisvoll. Wenn uns die Brille dann auch noch steht und uns selbst gefällt, ist das meist schon Grund genug für uns, sie zu kaufen. Beim Erwerb von Sonnenbrillen gibt es jedoch noch weit mehr zu beachten als nur den Look. Schließlich dienen sie vor allem dazu, unsere Augen vor der schädlichen UV-Strahlung der Sonne sowie vor Blendungen zu schützen.

Was bedeuten die Kategorie-Angaben auf Sonnenbrillen?

Wird unser Auge einer starken Lichtintensität ausgesetzt, ziehen sich unsere Pupillen automatisch zusammen und verringern so die einfallende Lichtmenge. Gerade im Sommer oder an sonnigen Wintertagen mit Schnee reicht diese natürliche Reaktion nicht aus. Mithilfe von getönten Scheiben einer Sonnenbrille können wir die Lichtmenge, die aufs Auge trifft, weiter reduzieren. Wie stark wir das Licht dabei filtern, hängt von den sogenannten „Blendschutzkategorien“ ab. Vereinfacht gesagt sind dies Schutzstufen, insgesamt fünf an der Zahl:

  • Kategorie 0Sonnenbrillen mit keiner oder nur wenig Tönung, Lichtdurchlässigkeit beträgt 80 bis 100 Prozent, geeignet für den Abend und Tagen mit wenig direktem Sonneneinfall
  • Kategorie 1 – leichte Tönung, Lichtdurchlässigkeit zwischen 43 und 80 Prozent, geeignet für bedeckte Tage und die Stadt
  • Kategorie 2 – mittelstarke Tönung, Lichtdurchlässigkeit zwischen 18 und 43 Prozent, perfekt geeignet für Sommer in unseren Breitengraden
  • Kategorie 3 – dunkle Tönung, Lichtdurchlässigkeit zwischen 8 und 18 Prozent, geeignet etwa für Urlaube in Südeuropa, am Strand oder schneebedeckten Bergen
  • Kategorie 4 – sehr dunkle Tönung, Lichtdurchlässigkeit zwischen 3 und 8 Prozent, diese Brillen dürfen im Straßenverkehr nicht aufgesetzt werden und sind im Grunde nur etwas für Gletscher-Wanderer oder Menschen, die sich längere Zeit im Hochgebirge aufhalten

Außerhalb der Kategorie gibt es zudem noch Gletscherbrillen mit einer Lichtdurchlässigkeit unter 3 Prozent, die für den Alltag jedoch komplett untauglich sind.

Der UV-Schutz von Sonnenbrillen

Ein weit verbreiteter Irrtum ist der Glaube, die Blendschutzkategorien würden etwas über den UV-Schutz aussagen. Ganz nach dem Motto: je höher die Kategorie, desto besser der UV-Schutz. Das stimmt jedoch nicht. Im Gegenteil könnten dunkle Tönungen Ihren Augen sogar mehr schaden, als hellere. Denn bei dunklen Tönungen öffnen sich unsere Pupillen mehr. Fehlt der UV-Schutz, trifft auch mehr schädliche UV-Strahlung auf unser Auge.

Nur Sonnenbrillen, die ein CE-Zeichen tragen, garantieren einen ausreichenden UV-Schutz. Sie sollten beim Kauf also unbedingt darauf achten, dass die Sonnenbrille über ein CE-Zeichen verfügt.

TIPP: Sollten Sie eine Brille suchen, die Sie auch auf oder am Wasser vor den störenden Reflexionen der Wasseroberfläche schützt, wählen Sie Sonnenbrillen mit Polarisierenden Gläsern, die diese Reflexionen einfach eliminieren. Solche Brillen leisten auch beim Autofahren wertvolle Dienste.

Nach oben