Muttertag - Geschenkideen für die einfühlsame Familienmanagerin

Veröffentlicht am 17.04.2018
Muttertag - Geschenkideen für die einfühlsame Familienmanagerin
Muttertag - Geschenkideen für die einfühlsame Familienmanagerin (© JenkoAtaman / Fotolia)

Muttertag - Geschenkideen für die einfühlsame Familienmanagerin

Sie organisieren den Alltag, verwöhnen den Gaumen, spenden Trost und verwirklichen Träume: Die unvergleichliche Liebe zu den Kindern zeichnet die meisten Mamas auf diesem Planeten aus. Vor rund hundert Jahren etablierten Frauenrechtlerinnen ein Ereignis, das dem Dank für die warmherzige Zuwendung gewidmet ist: Muttertag. Schöne Geschenke und überraschende Gesten sind seither am zweiten Sonntag im Mai eine Ehrensache.

Wertschätzung der verantwortungsvollen Mutterrolle

Schon in der griechischen und römischen Antike wurden Göttinnen festlich geehrt, um sich - vereinfacht gesagt - für das Leben auf der Erde zu bedanken. Ohne die Geburt, die Mütter vollbringen, würde logischerweise niemand sein Dasein genießen. Es ist deshalb mehr als nachvollziehbar, dass sich amerikanische Frauenrechtlerinnen ab Mitte des 19. Jahrhunderts dafür eine gesellschaftliche Anerkennung wünschten. Die Pfarrerstochter Anna Marie Jarvis machte es sich zur Lebensaufgabe, zunächst in den USA und später international ein Gedenkfest zu etablieren. Diese Mission ist ihr gelungen. Denn in über vierzig Ländern der Welt wird inzwischen der Muttertag gewürdigt.

Wenngleich sich das Festdatum unterscheidet, verfolgen Kinder weltweit ein recht ähnliches Ziel: Sie möchten ihre Mama verwöhnen und für 24 Stunden ihr Wohlbefinden in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Symbolisch können Kinder diesen Aspekt bei ihrem Muttertagsgeschenk mit einem gebastelten Duftstein aufgreifen. Hierfür wird klassischer Salzteig mit reichlich ätherischen Ölen versetzt, kunstvoll geformt und nach dem Trocknen eventuell hübsch verziert. Das Präsent ist eine tolle Dekoration fürs Büro, da das duftende Accessoire in stressigen Situationen an die schönen Momente mit den Kindern erinnert.

Erwachsene Töchter können Geschenkideen wählen, die dem regenerierenden Lifestyle zugutekommen. Entscheiden Sie sich zum Beispiel für eine bequeme Yogahose und buchen einen Wochenendworkshop, wenn Ihre Mutter seit längerer Zeit mit den fernöstlichen Praktiken für Fitness und Entspannung liebäugelt. Wird der Kurs außerdem zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis mit dem Kind, ist die Überraschung zum Muttertag perfekt.

Ein Wellnesstag voller Glücksmomente

Den damaligen Frauenbewegungen, die sich für den Ehrentag einsetzten, ging es nicht nur um die zahlreichen Aufgaben, die eine Mutter übernimmt. Ihre außerordentliche Herzenswärme trägt zur glücklichen Kindheit maßgeblich bei. In vielen Familien ist sie der Sonnenschein, der die Sprösslinge in traurigen Momenten zum Strahlen bringt oder die alltäglichen Herausforderungen durch Geborgenheit relativiert. Es ist deshalb eine gelungene Idee für Kinder, aus Tonpapier lachende Sonnen für den Muttertag zu basteln und als Mobile oder Fensterbild zu arrangieren. Erwachsene, die weniger kreativ veranlagt sind, können beispielsweise mit einer schicken Sonnenbrille das Thema aufgreifen.

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Im Jahr 1914 gelang es Anna Marie Jarvis, dass der US-Kongress die offizielle Einführung des Gedenktags beschloss. Bereits in den 1920ern zeigte sie sich von der Realität enttäuscht. Denn der Anlass wurde zunehmend kommerzialisiert und die beabsichtigte Wertschätzung der Frauen geriet in Vergessenheit. Bei einer gebastelten oder gekauften Aufmerksamkeit sollte es demnach nicht bleiben. Schließlich hat es sich die fleißige Managerin der Familie verdient, einen ganzen Tag mit Aufmerksamkeit bedacht zu werden. Das üppige Frühstück auf der Terrasse ist ein gelungener Auftakt, bevor sich Mama auf dem Liegestuhl sonnt. Kleine Snacks und frisch gepresste Fruchtsäfte sorgen für das luxuriöse Catering zwischendurch. Eine Massage oder Gesichtsmaske versüßt den sonnigen Wellnesstag. Am Abend gibt es ein selbst zubereitetes Dinner oder einen Besuch im Lieblingsrestaurant.

Herzliches Dankeschön fürs mütterliche Coaching

Managen junge Erwachsene ihren Alltag erstmals selbst, kommt es nicht selten zu einigen Pannen bei der Organisation und Lebensführung. Nun offenbaren sich die vielen unerwähnten Leistungen der Mutter. Ihr ist nicht nur zu verdanken, dass der Tag vom Aufstehen über den Schulbesuch und die Freizeitaktivitäten bis zur Nachtruhe möglichst reibungslos verlief. Oft gibt sie wichtige Strategien fürs Leben mit auf den Weg und versorgt ihre Sprösslinge auch nach dem Auszug mit Tipps und “Lifehacks”. All das ist unbezahlbar und später ein wertvolles Fundament, um seine Träume eigenständig zu verwirklichen.

Es bereitet den meisten Müttern eine große Freude, wenn die Bedeutung ihrer Hilfestellungen anerkannt wird. Kleine Kinder können sich zum Beispiel darüber Gedanken machen, welche Gesten ihrer Mama während des vergangenen Jahres für sie besonders wichtig waren. Gemalte Bilderreihen oder kreative Collagen, die diese Situationen illustrieren, sind eine tolle Überraschung zum Muttertag. Beim Erklären der Kunstwerke ergibt sich der Dank für die liebevolle Unterstützung von selbst und wirkt authentisch. Vielleicht erinnern sich die Kids an die tröstenden Leckereien, als sie krank waren. Dann wäre ein Frühstück am Bett eine gelungene Ergänzung für die überreichten Kunstwerke.

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Die Idee eignet sich auch für Erwachsene, die sich am Muttertag herzlich bedanken möchten. Verfassen Sie einen kurzen Brief und schildern darin, welche Worte und Taten in den vergangenen zwölf Monaten eine Erleichterung waren. Vielleicht bestücken Sie ein elegantes Portemonnaie mit der geschriebenen Hommage und einem aktuellen Foto von Ihnen. So begleitet das Muttertagsgeschenk fortan nicht nur den Alltag. Gewiss verbleiben die warmherzigen Zeilen in der Geldbörse und zaubern beim wiederholten Lesen immer noch ein Lächeln auf die Lippen der Mutter.

Blumenstrauß - unterschätzter Klassiker für den Dankesgruß

Nicht jeder ist dafür geschaffen, sich Jahr für Jahr ein ausgefallenes Muttertagsgeschenk zu überlegen. Es spricht nichts dagegen, ganz klassisch einen Blumenstrauß zu überreichen. Denn genau genommen knüpft der blühende Gruß direkt an den Ursprüngen des Brauchs an: Im Jahr 1907 organisierte Anna Marie Jarvis für ihre verstorbene Mutter eine Andacht am zweiten Sonntag im Mai und legte damit den Grundstein für den internationalen Brauch. Im darauffolgenden Jahr wiederholte sie die kirchliche Veranstaltung und verteilte weiße Nelken, um die anwesenden Frauen mit Kindern zu ehren und die Erinnerung an ihre eigene Mutter aufrechtzuerhalten.

Bei der Etablierung des Festtags in Deutschland nutzten Blumenhändler dieses Detail für Werbezwecke und verschleierten damit die Bedeutung. Unter anderem regten die Floristen in den 1950er Jahren an, den Müttern Sträuße mit roten Blüten zu schenken und das Grab verstorbener Frauen mit weißen Nelken zu schmücken. Trotzdem bleiben die lobenswerten Wurzeln der Geschenkidee erhalten. In Kombination mit einem ehrlichen Dank ist ein Strauß mit den Lieblingsblumen demnach immer eine geschmackvolle Aufmerksamkeit für den Muttertag.

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