Hosen und Jeans



Herren Jeans – Kultige Lieblingshose seit Generationen

Abgesehen von wenigen Ausnahmen, dürften sich wohl in jedem deutschen Kleiderschrank Jeans finden. Gemeint ist hier wohlgemerkt der Plural. Denn die meisten von uns besitzen nicht nur eine, sondern gleich mehrere, von denen vermutlich sogar etliche um den Status als Lieblingshose ihres Besitzers rangeln. Die ehemalige Arbeiterhose hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem universellen Kleidungsstück gemausert, das fast zu jeder Gelegenheit getragen werden kann. Zu verdanken hat das die Jeans einerseits ihr enormen Wandlungsfähigkeit was Farben, Schnitt und Gestaltung betrifft und andrerseits ihrem enorm hohen Tragekomfort – nahezu jeder fühlt sich in diesen Hosen wohl.

Obwohl wir bei Jeans meist noch immer zuerst an das typische Indigo-Blau denken, gibt es diese Hosen längst in alle nur erdenklichen Farben. Modisch kann diesem Klassiker eben kein anderes Kleidungsstück etwas vormachen, es passt sich mühelos jedem neuen Trend an, wenn es ihn in einer neuen Ausführung nicht sogar selbst anführt. Dank dieser unvergleichlichen Anpassungsfähigkeit dürfte die Jeans sicher noch auf Jahrzehnte hinaus das Bild unserer Städte prägen.

Herren Jeans – ein Kind des Goldgräber-Booms in den USA

Ende der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zog es zahllose Europäer in die Vereinigten Staaten von Amerika. Viele suchten ihr Glück in Kalifornien oder in Alaska, um nach Gold zu schürfen. Unter diesen Glücksrittern war auch ein gewisser Levi Strauss, ein Einwanderer aus Bayern. Statt selbst nach Gold zu schürfen, machte er lieber Geschäfte mit den Goldsuchern – und wurde letztlich damit reich. Dass er dabei auch zum Geburtshelfer der heutigen Jeans wurde, war eher ein Zufall. Strauss verkaufte an die Goldsucher einfach alles, was sie brauchten: Spaten, Zelte und eben auch Sachen zum Anziehen.

Wie die Jeans zu ihrem Namen kam

Für die Goldsuche wurde natürlich Kleidung gebraucht, die besonders robust war. Strauss bot daher auch Hosen an, die er aus Segeltuch anfertigen ließ. Diese waren aus strapazierfähiger Baumwolle gewebt, einem seit dem 17. Jahrhundert bekannten Stoff der „Denim“ genannt wird, da er ursprünglich aus der französischen Stadt Nîmes stammt (abgeleitet von „de Nim(e)“ = aus Nime). Das Wort Jeans stammt wohl von „gênes“ ab, der Bezeichnung der genuesischen Seefahrerhosen.

Strauss verstärkte die Hosen zusätzlich mit Kupfernieten und färbte sie schließlich mit Indigo: die Jeans, wie wir sie heute kennen, war damit geboren. Über viele Jahrzehnte hinweg blieb sie eine einfache Arbeiterhose. Als in den 50er-Jahren in den USA die ersten Jugendbewegungen entstehen, wird die Jeans zu einem individuellen Kleidungsstück, das auf der ganzen Welt gern getragen wird.

In unserem Mode Online Shop führen wir eine Auswahl stets topaktueller Modelle.

Nach oben